Agility

Was ist eigentlich Agility?

Auf jeden Fall nicht gerade das geeignetste Hobby für eine "alte, total konditionslose und dazu noch übergewichtige Dame" wie mich.

 

Vor allem dann nicht, wenn sie einen sehr schnellen Hund hat...

                 

 

Übrigens meine Hunde und ich trainieren Agility bei

www.atgallus.ch

und gehorchen lernen wir bei

www.hundesportgossau.ch

 

Für den Anfang mal einpaar Fotos damit ihr sehen könnt was Moritz, Luna und ich machen.

     

Moritz und ich beim Training

    

Das sind unsere ersten Medaillen.

Die stammen zwar nicht von einem Offiziellen- sondern "nur" von einem Vereinsinternen-Wettkampf.

Wir beide sind aber trotzdem sehr stolz darauf! 

   

Luna beim Sprünge üben

 

Und hier haben wir auch schon die erste Erfolgsmeldung

Luna's erster interner Wettkampf

nicht schlecht, oder?

 

Was ist nun Agility

 

Agility bedeutet Behändigkeit, Aufgewecktheit und Geschicklichkeit. Beweglichkeit im Denken und im Tun, wie auch im Umgang miteinander. Es bedeutet aber auch, beweglich bleiben und nicht erstarren, sondern offen und neugierig sein um auf andere zugehen zu können.

 

Agility nennt sich auch ein relativ junger Hundesport, der von England aus mittlerweile Weltweit Anklang und begeisterte Anhänger gefunden hat. Ein Brite namens Peter Meanwell wurde 1977 beauftragt etwas als Pausenfüller für die Crufts Dog Show zu organisieren. Eine Art Hundespringen als Wettkampf. Ähnlich wie im Pferdespringsport wurden für die Hunde Hindernisse zu einem Parcours zusammengestellt. Und so präsentierten sich zwei Teams mit je vier Hunden 1978 erstmalig an der Crufts. Sie zeigten wettkampfmässig, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten. Die Publikumsreaktionen liessen keinen Zweifel daran, dass es ein nächstes Mal geben würde. Und so mussten für 1979 bereits Ausscheidungsläufe absolviert werden, um die drei Teams zu ermitteln, welche an die Crufts durften. Der Pausenfüller war nicht mehr aufzuhalten und entwickelte sich zum eigentlichen Vollprogramm. Knappe 10 Jahre später begann sich der Agility-Virus auch in der Schweiz auszubreiten. Seit 1996 gibt es Weltmeisterschaften, die jedoch nur mit Rassehunden bestritten werden können. Es ist aber mehr oder weniger kein Problem auf nationalem Terrain mit Mischlingen zu starten und/oder sich den Schweizer Meister Titel zu holen.

 Ein Agility-Parcours besteht aus vierzehn bis zwanzig Hindernissen und ist ca. 100 bis 200 m lang. Die Reihenfolge der Hindernisse wird von einem Richter je nach Klasse unterschiedlich schwer festgesetzt. Die Hindernisse können dabei sehr nahe beieinander stehen, so dass es für die Hundeführer sehr schwierig ist, den Hund nur mittels Körpersprache, Handzeichen und Stimme auf das richtige Hindernis zu lenken.

 

Agility ist eigentlich für alle offen. Für Grosse und Kleine, für junge und alte Hundeführer und Hunde. Nur Übergewichtig sollten beide nicht unbedingt sein, Herr und Hund (siehe mich    ). Um den Hunden jedoch etwas entgegen zu kommen, werden sie in der Schweiz seit 2002 in drei Kategorien unterteilt (vorher waren es zwei): Large, Medium und Small. Misst der Hund weniger als 35 cm (Risthöhe), wird er zu Small eingeteilt und hat Sprünge von 35 cm Höhe zu überspringen. Alle Hunde die höher als 43 cm sind, kommen zu Large und springen über 65 cm. Dazwischen liegt mit Risthöhe ab 35 bis 43 cm noch Medium. Die überspringen 45 cm. Innerhalb dieser Kategorien bestehen vier Klassen: A für Anfänger, 1 für die etwas Besseren, 2 für die noch Besseren und 3 ist schon die Elite. 

 

Welche Hindernisse gibt es? Also da wäre, der einfache Sprung, der Doppelsprung, der Weitsprung, der Reifen, die Mauer, der Sacktunnel, der Tunnel, der Slalom, die Wippe, die Passerelle, die Wand und der Tisch. Die meisten Hindernisse an sich sind nicht besonders schwierig. Gut, in der Hitze des Gefechts kann es schon mal passieren, dass eine Stange gerissen wird oder der Slalom von der falschen Seite her eingefädelt oder zu früh verlassen wird. Schwierig sind eigentlich nur die Hindernisse mit den Kontaktzonen: Wand, Passerelle und Wippe. Wie das Wort "Kontaktzone" schon sagt, muss diese Zone mindestens mit einer Pfote berührt werden und darf nicht übersprungen werden. Sag das mal deinem Hund...    Da gibt’s nur eins, üben, üben und noch mal üben.

 

Agility vermittelt auf spielerische Art, Hundesport in Perfektion. Trotz dieser spielerischen Leichtigkeit ist, wie bei allen anderen Hundesportarten, auch beim Agility der Gehorsam Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Team. Ebenso wichtig sind Konzentration, Ausdauer, Geduld und viel Einfühlungsvermögen des Hundeführers für die Eigenheiten seines Partners Hund.

 

Es lohnt sich, einmal ein Training oder einen Wettkampf zu besuchen. Aber passt dann auf, dass ihr nicht angesteckt werdet, denn kein anderes Virus hat sich bis jetzt so schnell verbreitet wie das Agility-Virus...

 

 

 

    

Moritz im Pneu, über den Sprung und

im Tunnel.

 

       

                  Luna übt die Wippe....

...die Wand

und zu Hause in der Küche

den Pneu...

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